Am Donnerstag, 16. April, zeigt Widukind-Museumsleiter Dr. Olav Heinemann historisches Filmmaterial aus der Widukindstadt Enger.
Aufgenommen wurden die gezeigten Filme vom Amateurfotografen und -filmer Reinhold Budde in den dreißiger und vierziger Jahren.
Neben dem – unzweifelhaft gegebenen – Unterhaltungsfaktor sollen aber insbesondere die Engeranerinnen und Engeraner sowie Menschen aus den Nachbarkommunen mit ihrem Erinnerungsfundus zu Wort kommen.
Im gemeinsamen Gespräch soll das kollektive Gedächtnis der Bürgerinnen und Bürger angezapft werden: Ein Versuch darin, was mit dem neudeutschen Begriff Crowdsourcing gefasst wird.
Auch ein Propagandafilm aus der NS-Zeit wird gezeigt. Dieser war konzipiert, um die Bedeutung des Wittekindslands als Wiege des Germanentums in den Fokus zu rücken und dadurch auch den Fremdenverkehr anzukurbeln.
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Widukind Museum Enger
Kirchplatz 10, 32130 Enger
Kontakt: Widukind Museum Enger
Telefon: 05224 910995
info@widukind-museum-enger.de
Kosten: 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro