Mit seinem Dank an die Akteure eröffnete Bürgermeister Bernd Dumcke das Narzissenfest am Sonntag (22. März) auf der großen Bühne vor dem Herrenhaus.
Den Auftakt übernahmen die ‚Kehlkopfakrobaten’ der Grundschule Spenge-Land. Unter der Leitung von Christina Bundra brachten sie mit viel Freude und Energie ihre Lieder auf die Bühne. Besonders ‚Hardrockhase Harald’ sorgte für Begeisterung und die Schüler präsentierten mit viel Elan ihre Luftgitarren.
Direkt im Anschluss wurde es schwungvoll: Die Majoretten des Musikcorps Lenzinghausen präsentierten ihre Choreografien – von den Jüngsten bis zu den Älteren waren alle Gruppen dabei. Mit Pompons, Twirlingstäben und einer Menge Motivation zeigten sie ein vielseitiges Programm, das beim Publikum bestens ankam.
Überhaupt war die Stimmung vor der Bühne durchgehend lebhaft, mehrere hundert Besucher verfolgten das Geschehen den Tag über aufmerksam.
Der Chor der DRK-Kita Sonnenland und das Orchester der Gesamtschule Spenge sorgten für musikalische Abwechslung.
Ein besonderer Moment entstand beim ‚Horden-Singen’: Gemeinsam mit dem Posaunenchor Wallenbrück wurde das Publikum selbst Teil des Programms. Frühlingslieder wie ‚Im Märzen der Bauer’ oder ‚Tulpen aus Amsterdam’ luden zum Mitsingen ein und schufen eine gemeinschaftliche Atmosphäre.
Neben der Bühne spielte sich das Festleben ebenso intensiv ab. In der Cafeteria verwöhnten die Landfrauen Spenge die Gäste mit aufwendig zubereiteten Sahnetorten, während der Freundeskreis der Grundschule Spenge/Hücker-Aschen Waffeln am Stiel anbot. Wer es lieber herzhaft mochte, fand ebenfalls reichlich Auswahl – von Pommes über Bratwürste bis hin zu geräuchertem Fisch.
Das Werburg-Museum öffnete seine Türen bei freiem Eintritt und lud dazu ein, die Räume ganz individuell zu erkunden. Dieses Angebot wurde trotz des schönen Wetters sehr gut genutzt.
Gerade für Familien hatte das Narzissenfest wieder viel zu bieten. Kreative Mitmachaktionen wie das Basteln von Fingerfliegern oder Bienenwachskerzen, aber auch das Backen von Stockbrot sorgten für Beschäftigung und Begeisterung bei den jüngeren Gästen. Die evangelische Jugend ergänzte das Angebot mit einer Hüpfburg.
Auch der NABU setzte einen inhaltlichen Akzent. Neben Blumen präsentierten die Naturschützer eine sogenannte Tiny-Hecke – ein anschauliches Beispiel dafür, wie auf kleinstem Raum Lebensräume für verschiedene Arten entstehen können.
Mit diesem vielfältigen Programm eröffnete das Narzissenfest den Frühling in Spenge auf bestmögliche Weise.