… wir nach der letzten Ausgabe einen originalen Zigarrendrehtisch aus Spenge finden konnten?
„Und das freut mich besonders, denn wir haben es einer Fortsetzung der letzten Ausgabe zu tun! Nun genug der Einleitung, denn das ist ein ganz besonders spannender Fund:
Als Dr. Michael Krause und seine Familie 1984 nach Spenge zogen, kauften sie ein Haus aus den 1930er-Jahren. Das ansehnliche Gebäude steht auf einem großen Grundstück mit einem besonders schönen Garten. „Das war das Elternhaus des Verkäufers", erinnert sich Dr. Michael Krause. Als sie dann Stück für Stück ausräumten, kamen immer mehr alte Möbel und Teile zum Vorschein. Unter anderem ein Zigarrendrehtisch – genannt ‚Klavier' – an den Leser der letzten Ausgabe sich erinnern: „Leider ist nur noch das halbe Tisch erhalten", erklärt Krause, „sonst wäre es ein Museumsstück." Aber so können Sie und ich nun auch einen Blick auf dieses Spenger Original werfen!
Dr. Michael Krause vermutet, dass die Eigentümer des Hauses als Selbstversorger gelebt haben und das Zigarrendrehen als Nebenbeschäftigung ausübten – wie die meisten Heimarbeiter. „Sie könnten den Tabakstaub zum Beispiel als Dünger genutzt haben", mutmaßt Krause.
Und nicht nur das ‚Klavier' wurde entdeckt, sondern auch eine Zigarrenpresse der Firma Otto Holzapfel aus Bünde. Das Exemplar mit der Nummer 1213 dürfte aus den 1930er-Jahren stammen – passt also perfekt zur Historie des Hauses und der Familie, die darin gewohnt hat.
An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Dr. Michael Krause für sein Interesse und das tolle Material.
Und falls Sie auch einen spannenden Fund, eine alte Geschichte über Spenge oder eine interessante Anekdote parat haben, die Sie mit uns teilen möchten, so senden Sie eine E-Mail an: m.hansel-krueger@vogt-media.com oder rufen Sie an: Mobil 0176 57794568