Sophia ist 45 Jahre alt und gerade frisch von ihrem Freund Andreas getrennt. Zu ihrem Geburtstag gönnt sie sich ein Wochenende auf dem Immenhof, der inzwischen zu einem Hotel umgebaut wurde. Für Sophia ist dieser Ort mit schönen Kindheitserinnerungen und der heilen Welt der alten Immenhof-Filme verbunden. Doch die Idylle hält nicht lange an. Nach einer ausgelassenen Retro-Party mit Alkohol wacht Sophia am nächsten Morgen mit einem Filmriss auf. Neben ihr liegt die abgetrennte Hand ihres Ex-Freundes Andreas. Sophia kann sich nicht daran erinnern, was in der vergangenen Nacht passiert ist. Gleichzeitig weiß sie, dass sie am Tag zuvor den Plan hatte, Andreas umzubringen. Als Kriminalpsychologin versucht sie, die Ereignisse der Nacht Schritt für Schritt zu rekonstruieren.
„Filmriss auf Immenhof“ verbindet auf unterhaltsame Weise Kriminalstory, schwarzen Humor und nostalgische Erinnerungen an die Immenhof-Filme. Gewohnt süffisant rollt der Erfolgsautor (,Achtsam morden') die schwierige Suche Sophias nach dem Ablauf der Ereignisse auf und unterhält bestens, ohne ins Absurde abzugleiten.
Dagmar List, Stadtbücherei Spenge
Karsten Dusse, ,Filmriss auf Immenhof – Trippel. Trappel. Tot.', Heyne, 2026.