Sieben Fragen ans Ehrenamt und die Vereine
In Spenge engagieren sich ungefähr 70 Vereine, Verbände und Gruppen in den Bereichen Sport, Kultur und Heimat, Gesang und Musik, Natur/Garten und Tiere, Jugend, Senioren, Kirche und Feuerwehr, Politik und Soziales oder als Selbsthilfegruppe. Diese Arbeit prägt das Miteinander und den Zusammenhalt in unserer Stadt. Um diesem Engagement und den Menschen dahinter mehr Sichtbarkeit zu verleihen, möchten wir in unserer Reihe ‚Menschen für Spenge' sowohl auf kleinere als auch auf größere Vereine und Ehrenamtler eingehen, um Sichtbarkeit zu schaffen und Anerkennung zu zeigen. Also vorab ein großes DANKE an alle, die sich für Spenge engagieren.
Vorschläge für die nächsten Ausgaben dürfen gerne an m.hansel-krueger@vogt-media.com per Mail gesendet werden!
Der dritte Teil unserer Reihe dient als Nachtrag zum zweiten Teil und beschäftigt sich mit der Behinderten-Sportgemeinschaft Spenge-Enger. Diese Gruppe, vor allem unser Interviewpartner Reinhard Niermann, setzt sich dafür ein, das Sportabzeichen in unserer Stadt für wirklich ALLE zugänglich zu machen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung.
Wegen der engen Zusammenarbeit mit Jan Buschschlüter, dem letzten Interviewpartner, und der Gruppe um ihn kann es bei der Beantwortung der Fragen zu Ähnlichkeiten oder Dopplungen kommen. Wir möchten aber nichts auslassen, da wir dem Ergänzungsartikel genauso viel Raum bieten möchten, wie dem vorherigen.
Seit wann gibt es Ihr Ehrenamt in Spenge? „Das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung gibt es in Spenge schon seit 31 Jahren."
Wie sind Sie zu diesem Engagement gekommen? „Bekannte der BSG Spenge-Enger haben mich damals auf eine Mitarbeit angesprochen und mein Interesse geweckt."
Wie sieht Ihre Arbeit im Alltag aus und wem wird konkret geholfen? „Der ‚Alltag' bezieht sich hauptsächlich auf die Gestaltung von Übungsstunden und das Training und schließlich die Abnahme des Sportabzeichens."
Was bedeutet Ihr Engagement für die Spenger? „Es bedeutet, dass jeder Spenger, mit oder ohne Beeinträchtigung, Sport treiben und das Sportabzeichen ablegen kann."
Was sind die größten Herausforderungen, mit denen Sie aktuell zu kämpfen haben? „Die extrem schlechten Bedingungen im Stadion Holzwiese sind das größte Problem. Hier muss dringend saniert oder neu gebaut werden. Auch die Sporthalle Holzwiese II ist im Sommer unerträglich heiß und im Winter teilweise sehr kalt."
Was motiviert Sie, trotzdem weiterzumachen? „Die Freude in den Augen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das Aufrechterhalten der Motivation."
Wie kann man Sie unterstützen oder selbst mitmachen? „Hier und da könnten wir einige neue Sportgeräte gebrauchen. Wir begrüßen aber gerne auch neue Mitglieder."
Und wer nun Interesse hat, selbst Mitglied der BSG Spenge-Enger zu werden oder den Verein zu unterstützen, kann über die Website an mehr Informationen gelangen: www.bsg-spenge-enger.de