Calisthenics-Park an der Werburger Sporthalle wieder in Schuss
13,3 Tonnen Gewicht, 160 Bodenplatten und jede Menge Muskelkraft: Am Calisthenics-Park an der Werburger Sporthalle wurde kräftig angepackt. Die Kaufmannschaft Spenge hat die Anlage, die sie 2021 als ,Corona-Projekt' ins Leben gerufen hatte, bei einem Arbeitseinsatz gründlich überholt.
Seit der Eröffnung wird die Anlage rege genutzt – nicht nur von Sportbegeisterten, die dort privat trainieren, sondern auch von verschiedenen Kursen. Doch die intensive Nutzung hinterließ mit der Zeit ihre Spuren: Die Bodenplatten waren verrutscht, an einigen Stellen hatten sich Rillen gebildet. „Als wir das mitbekommen haben, haben wir sofort reagiert“, berichtet Sybille Mertens von Knabe Immobilien. Schließlich können Unebenheiten schnell zu einer Stolperfalle und damit zu einem erhöhten Verletzungsrisiko werden.
Also hieß es für die Mitglieder der Kaufmannschaft: Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit! Unterstützung gab es dabei aus den eigenen Reihen. Der Niemeier Technik-Fachmarkt stellte die benötigten Gerätschaften zur Verfügung.
Zunächst mussten sämtliche 160 Bodenplatten weggeschafft werden, damit die Fläche darunter gereinigt werden konnte. Die Platten, von denen jede 40 Kilo auf die Waage bringt, wurden mit einem Hochdruckreiniger gesäubert. Damit die Platten künftig besser an ihrem Platz bleiben, entwickelten Dimitri Kapetzke von MillStep Fräsmaschinen und die beteiligten Kaufleute eine neue Befestigungstechnik. Dafür wurden Löcher in die Randkeile gebohrt. Nach dem Verkleben konnten die Keile so zusätzlich verschraubt werden.
Unterstützt wurde der Arbeitseinsatz von Niemeier Technik-Fachmarkt, MillStep CNC Fräsmaschinen, Digitalagentur Interweber, Teppichboden.de, der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Wienke, Stallo & Kollegen, Händler Trocknungs-Service und der LVM-Versicherungsagentur Björn Wierzbinski und Alltagsbegleitung Wonneberger. Tatkräftige Hilfe bekamen die Spenger Kaufleute außerdem von Aghasaf Mammadov, dem Vorsitzenden von Athletik Sport Spenge e.V.
Dimitri Kapetzke kündigt an: „Das sollte jetzt für die nächsten fünf bis zehn Jahre halten.“ So steht dem Training an der Werburger Sporthalle nun nichts mehr im Weg.