Am Samstag, 04. Juli, wird die Charlottenburg zum Treffpunkt der Hip-Hop-Kultur! Von 15:00 bis 22:00 Uhr dreht sich in und um das Kultur- und Jugendzentrum alles um die vier Hauptsäulen des Hip-Hop: Rap, DJing, Graffiti und Breakdance.
Das Burgbeat-Festival startet mit einem Breaking-Battle, welcher bundesweit ausgeschrieben wurde. Als Judges konnten B-Girl Vinilla, B-Boy Lamzon und B-Boy Reza gewonnen werden, deren fachkundigen Augen sich die Breaker präsentieren werden. Für freshe Battle-Beats sorgt DJ Reverse. Im Vorfeld wird ein Contest für Kids stattfinden. Anmeldungen zum Battle sind über die Homepage der Charlottenburg möglich.
Auf dem Außengelände wird eine Livestage aufgebaut, auf der sich regionale und überregionale Rappende präsentieren, darunter Anna Klatsche (Foto) und JMS, Leifwolf & Grant Le Bart. Außerdem dabei: DJ Trixta und True Beatective.
Neben reichlich Musik steht auch ein Graffitiworkshop mit Sprayer Juri (Foto Titelseite) auf dem Programm.
Alexander Karbouj, Sozialarbeiter in der Charlottenburg, ist hauptverantwortlich für die Organisation der Veranstaltung und freut sich, mit Rapper Comar, Breaker MaxiKing und Sprayer Juri drei Mitstreiter zu haben, die schon lange in der Szene beheimatet sind und ihn beim Booking der Künstler, Rekrutieren der Breaking-Judges und Organisieren des Graffiti-Workshops tatkräftig mit viel Know-how und Connections unterstützt haben.
Warum die Hip-Hop-Kultur ein eigenes Festival verdient, liegt für Alex Karbouj auf der Hand: „Hip-Hop ist mittlerweile fest in der Jugendkultur und darüber hinaus verankert. Viele Jugendliche identifizieren sich mit den Hip-Hop-Szenen. Gegenwärtig finden auch Produktionen in unserem Haus-Tonstudio, dem Burgbeat-Studio, mit Nachwuchstalenten statt. Es geht auch um die Stärkung der regionalen Szene. Jugendliche sollen sich mit ihrer Kultur in ihrer Heimatregion gesehen und verbunden fühlen.“
Das Burgbeat Hip Hop Festival findet bei freiem Eintritt statt.
„Wir sind unseren Partnern sehr dankbar für deren Unterstützung, die uns das Festival in diesem Umfang überhaupt erst ermöglicht“, betont Alex Karbouj und wagt einen Blick in die Zukunft: „Wenn wir noch weitere Unterstützer finden, wird es uns möglich, noch mehr Facetten des Hip-Hop wie beispielsweise Skateboarden aufzunehmen.“
Daniela Dembert