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Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford spendet Defibrillator

Rathaus ist jetzt ‚herzsicher‘

Herzerkrankungen sind und bleiben die häufigste Todesursache in Deutschland, noch vor Krebs. Doch wenn zeitnah Hilfe geleistet wird, muss ein plötzlicher Herzstillstand kein Todesurteil sein.

Um im Fall der Fälle schnelle Reanimationsmaßnahmen einleiten zu können, hängt jetzt auch im Flur des Rathauses ein Defibrillator. Das Gerät wurde mit finanzieller Unterstützung der Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford angeschafft und ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses für jedermann zugänglich.

Seit Jahren stattet die Volksbank-Stiftung öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Sportstätten und Vereine in der Region mit den Geräten aus.

„Wir haben bisher mehr als 260 Defibrillatoren gestiftet, unser ehrgeiziges Ziel ist, die Region ‚herzsicher‘ zu machen“, erzählt Andreas Kelch, Mitglied des Stiftungsvorstands. Die enge Zusammenarbeit mit Struck Medizintechnik aus Enger sorge für unkomplizierte Abläufe. „Es ist viel wert, einen Partner direkt vor Ort zu haben“, so Kelch.

Die Geräte funktionieren vollautomatisch und sind buchstäblich selbsterklärend – Schritt für Schritt werden Nutzende akustisch angeleitet, wie zu verfahren ist. „Man kann nichts falsch machen, außer man tut nichts“, ermutigt Kelch zur Nutzung.

Mit angestoßen wurde die Anschaffung des Defibrillators vom Personalrat der Stadtverwaltung. Bürgermeister Bernd Dumcke ist dankbar für die Anregung und die Unterstützung der Volksbank-Stiftung. „Das Thema Reanimation ist ja aktuell zu Recht wieder in aller Munde durch den in Bielefeld neu aufgestellten Weltrekord in Herzdruckmassage. Weil wir im Rathaus viel Publikumsverkehr haben, freuen wir uns, hier jetzt auch eine Hilfe zur Wiederbelebung zu haben und hoffen, dass wir sie nie brauchen werden.“

Eine Schulung aller Mitarbeiter zum Umgang mit dem Gerät werde es auch geben, versichert Thorsten Herklotz, Leiter der Abteilung Zentrale Verwaltung und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Spenge. „Das ist uns wichtig.“

Perspektivisch wolle man sich um einen geschützten Außenstandort mit Stromversorgung für das Gerät bemühen, damit es auch außerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich ist, stellt Dumcke in Aussicht.