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Menschen für Spenge: Aktionsgruppe ‚Spenge blüht auf‘

Sieben Fragen ans Ehrenamt und die Vereine

In Spenge engagieren sich ungefähr 70 Vereine, Verbände und Gruppen in den Bereichen Sport, Kultur und Heimat, Gesang und Musik, Natur/Garten und Tiere, Jugend, Senioren, Kirche und Feuerwehr, Politik und Soziales oder als Selbsthilfegruppe. Diese Arbeit prägt das Miteinander und den Zusammenhalt in unserer Stadt. Um diesem Engagement und den Menschen dahinter mehr Sichtbarkeit zu verleihen, möchten wir in unserer Reihe ‚Menschen für Spenge‘ sowohl auf kleinere als auch auf größere Vereine und Ehrenamtler eingehen, um diese Menschen und ihr großartiges Engagement einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Also vorab ein großes DANKE an alle, die sich für Spenge engagieren.

Als ersten Teil unserer Reihe ‚Menschen für Spenge‘ dürfen wir Ihnen die Aktionsgruppe ‚Spenge blüht auf‘ vorstellen. Dazu hat Annegret Beckmann, Sprecherin der Gruppe, uns einige Fragen beantwortet und uns in ihre Arbeit eintauchen lassen.

Seit wann gibt es Ihr Ehrenamt in Spenge und wie sind Sie dazu gekommen?

„Im Jahr 2007 haben wir unter meiner Mitwirkung eine Zukunftswerkstatt für Spenge organisiert. Dort sind verschiedene Aktionsgruppen entstanden, unter anderem die Gruppe ‚Spenge blüht auf‘. Das Ziel dieser Gruppe war, Spenge durch Verschönerungsaktionen mit Pflanzen und Blumen ein besseres Stadtbild zu geben. Im Herbst 2007 startete dann die erste Pflanzaktion mit Frühlingsblumenzwiebeln, hauptsächlich Narzissenzwiebeln.

Im Frühjahr 2008 gab es die Idee, die blühenden Zwiebeln mit einem Frühlingsfest, dem Narzissenfest, zu feiern. Außerdem wurden im Sommer Blumenkübel im gesamten Stadtgebiet verteilt und von uns bepflanzt und gepflegt. Diese Aufgabe hat inzwischen die Stadt übernommen.

Das Planungsteam bestand damals aus Jeanette Griese, Georg Pohlmann, Ludwig Seippel und mir als Sprecherin. Das aktuelle Planungsteam besteht aus Brigitte Gorges, Vorsitzende des Gartenbauvereins, Ralf Wollbrink vom Bauhof der Stadt Spenge und mir.

Frau Gorges sorgt seit einigen Jahren für die wunderschöne Deko. Ralf Wollbrink ist verantwortlich für die Logistik mit Bühne, Tischen, Stühlen, Spülmobil und so weiter und ich mache die Gesamtplanung beziehungsweise Organisation.“

Wie sieht Ihre Arbeit im Alltag aus, wem wird konkret geholfen und was bedeutet Ihr Engagement für die Spenger?

„Die Arbeit ist eine Projektarbeit: im Herbst Zwiebelpflanzungen, im Frühjahr Planung und Durchführung des Narzissenfestes jeweils mit Vor- und Nachtreffen zur Planung. Beteiligt sind Kitas, die Spenger Schulen mit den Fördervereinen, die ev. Jugend, Vereine wie Heimatvereine, Gartenbauvereine, Landfrauen, Asyl Spenge, Dorfgemeinschaft Wallenbrück, NABU Spenge und einzelne kreative Angebote aus Spenge, der Dorfladen Häger, Imker, Eisverkauf, Posaunenchor Wallenbrück, Musiktechnik sowie weitere ehrenamtlich Aktive aus allen Ortsteilen Spenges. Es ist ein großes Bürgerfest von Spengern für Spenger geworden mit vielen Besuchern, auch von außerhalb. Für die Stadt Spenge ist das Narzissenfest zu einem Aushängeschild im Frühling geworden.“

Was sind die größten Herausforderungen, mit denen Sie aktuell zu kämpfen haben?

„Durch die breite Unterstützung der vielen unterschiedlichen Gruppen sowie durch die Hilfe des Bauhofes der Stadt Spenge gibt es zur Zeit glücklicherweise keine Probleme bei der Durchführung der Aktivitäten.“

Was motiviert Sie, weiterzumachen?

„Der Erfolg und die große Resonanz der zahlreichen Besucher aus der Bevölkerung motivieren uns als Planungsteam jedes Jahr aufs Neue. Natürlich spielt gutes Wetter bei der Open-Air-Veranstaltung eine große Rolle.“

Wie kann man Sie unterstützen oder selbst mitmachen?

„Wir freuen uns immer über Unterstützung aus der Bevölkerung, sei es im Herbst beim Narzissenpflanzen wie auch bei der Durchführung des Narzissenfestes. Da gibt es immer viele verschiedene Aufgaben: von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zum Aufräumen.“

Und wer nun Interesse hat, sich an diesem besonderen Ehrenamt zu beteiligen und die Gruppe ‚Spenge blüht auf‘ zu unterstützen, darf sich gerne per Mail an Annegret Beckmann wenden: annegret.beckmann1@web.de