Ich nicht. Aber ECHO-Leser Ralf Kinnius machte vor Kurzem eine spannende Entdeckung, als er in alten Schränken kramte.
In seiner Kindheit wurde Kinnius, damals an der Langen Straße beheimatet, regelmäßig in der Adventszeit in die benachbarte Drogerie Willy Meyer geschickt.
Die Drogerie befand sich im Haus an der heutigen Langen Straße 17, in dem sich bis vor Kurzem ein Geschäft für Textilpflege befand. In dem Laden, in dem laut Werbeanzeige aus den 1950er-Jahren neben ‚Weinen, Spirituosen, Krankenpflegeartikeln, Sämereien und Drogen‘ auch Fotobedarf verkauft wurde, sollte unser Leser ein Fläschchen Glycerin erwerben. Das wurde in der heimischen Wohnung genutzt, um den Tannenbaum möglichst lange frisch zu halten. „In den mit Wasser gefüllten Tannenbaumständer wurde das ganze Fläschchen gegeben“, berichtet Kinnius.
Als Feuchthaltemittel soll Glycerin die Wasseraufnahme der Tanne verbessern, da es Wasser bindet und somit die Verdunstung der Nadeln verlangsamen kann. Momentan passt das zwar saisonal nicht ganz so gut, trotzdem lässt sich dieser Hinweis für Sie, liebe Leserinnen und Leser, nutzen.
Falls Sie also auch noch ein Fläschchen Glycerin finden, können Sie entweder bis zur Adventszeit warten oder einfach ganz übliche Schnittblumen damit frischhalten.
Und falls Sie auch einen spannenden Fund, eine alte Geschichte über Spenge oder eine interessante Anekdote parat haben, die Sie mit uns teilen möchten, so senden Sie eine E-Mail an: m.hansel-krueger@vogt-media.com oder rufen Sie an: Mobil 0176 57794568