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Sternsinger werden im Rathaus vom Bürgermeister empfangen

Mit Stern und Segen von Tür zu Tür

„Es ist toll, dass ihr euch engagiert!“, lobte Bürgermeister Bernd Dumcke den Einsatz der vier Jugendlichen, die am 6. Januar in Spenge unterwegs waren, um den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu überbringen und Spenden für bedürftige Kinder zu sammeln.

In diesem Jahr gab es insgesamt 22 Stationen, die erste davon im Rathaus. Vormittags ziehe man durch die Innenstadt, nachmittags ginge es in die Außenbezirke, berichtet Gemeindereferentin Armgard Diethelm, die die Aktion betreut.

Im Vorfeld wurden die Texte geübt, Kostüme anprobiert, Aufkleber vorbereitet, Informationsvideos geschaut. Da darf man ein bisschen aufgeregt sein, finden die Teilnehmenden. Schließlich tragen sie viel Verantwortung, wenn sie für die größte Solidaritätsaktion für Kinder weltweit sammeln und dafür in die Rolle der drei Könige und des Sternträgers schlüpfen.

Grundsätzlich geht es darum, Kinderarbeit zu beenden und Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. 2026 ist das Beispielland Bangladesch. Dort arbeiten noch rund 1,8 Millionen Kinder, über eine Million davon unter gesundheitsschädlichen Bedingungen, berichtet Armgard Diethelm. Die Spenden fließen aber in Hilfsprojekte in ungefähr 90 Ländern.

Lukas (10 Jahre), Madeleine (8 Jahre), Tim (9 Jahre) und Estelle (8 Jahre) zogen in den prächtigen Gewändern durch Spenge, um Spenden für bedürftige Kinder zu sammeln. Sie werden unterstützt von Bürgermeister Bernd Dumcke und Gemeindereferentin Armgard Diethelm.

Im letzten Jahr beteiligten sich an der Aktion 7.328 Gemeinden. Allein im Pastoralen Raum Wittekindsland, zu dem die Gemeinde in Spenge gehört, wurden über 18.000 Euro gesammelt.